duratio mundi

duratio mundi

duratio mundi

für Alphornquartett und Schlagzeugquartett
Komposition: Kace Kaufmann

Uraufführung 5. Nov. 2005 Weimar
Der Dank aller Mitwirkenden gilt der Kulturstiftung der Freistaats Thüringen für die Unterstützung der Uraufführung.
Die Komposition enstand mit einem Arbeitsstipendium der StiftungKulturfonds im Jahr 2002.
Die Trägerschaft des Projektes lag in den Händen der IG JAZZ Arnstadt e.V.

Alphörner in D:
Stephan Katte, Jens Pribbernow, Ralf Ludwig, Georg Bölk

Marimbafon, Vibrafon, Glockenspiel, Große Trommel, Rührtrommeln, Bongos etc.:
Ingo Wernsdorf, Berkeley Williams, Kace Kaufmann, Marcel Richter

das erleben unserer anwesenheit in der welt als
harte weiche helle dunkle kalte warme situationen
ist eine assoziation an die philosophien
der hochgebirgskulturen
tragik aus der ferne betrachtet zeigt
einen umfassenderen ausdruck von harmonie
als der friedliche zustand einer ausgeglichenen seele
heisst die hypothese

eine zeitgenössische synthese
archaischer und geistiger elemente
mittendrin der ton der gebirgshörner
der auf direktem wege jedes gemüt
in schwingung versetzt

Das Alphornensemble Weimar besteht seit 1995, seit sich drei Hornisten und ein Tubist ihre Instrumente aus Fichten des Thüringer Waldes selbst anfertigten. Seitdem wurden zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland, zum Teil mit Orgel, gestaltet; 2002 erfolgte das Debüt im Heimatland des Alphorns, der Schweiz. Für das Ensemble wurden bereits mehrere Werke komponiert bzw. arrangiert
(Wolf-Günther Leidel, Manfred Schlenker, Stephan Katte), bevor Kace Kaufmann „duratio mundi“ komponierte,
das speziell den D-Hörnern auf den Leib geschrieben ist.